Tansania - Afrika

»Endloses Land« bedeutet das Wort Serengeti bei den Massai. Der älteste Park Tansanias und weltberühmt für das sich jährlich wiederholende Naturschauspiel, die Tiermigration.

Sechs Millionen Gnuhufe setzen sich in Bewegung und mehr als 200.000 Zebras und 300.000 Thomson-Gazellen schließen sich dem Zug an. Doch auch außerhalb der Wanderungen hat dieses Naturweltwunder Beeindruckendes zu bieten: große Büffelherden, kleinere Gruppen von Elefanten und Giraffen, mehrere tausend Elen-, Leier- und Kuhantilopen, Impalas und Grantgazellen.

Am frühen Morgen brechen wir auf, um den traumhaften Sonnenaufgang zu erleben. Und ja..... er war wirklich wunderschön. Gleich zu Beginn unserer Fahrt konnten wir zwei Löwen und ein Junges beobachten... wieder die reine Filmkulisse. Auf einen Kopjes, dass sind kleine Inselfelsen und typisch für diese Gegend, sonnten sich die Drei.

An diesem Tag konnten wir wieder viele wunderbare Tiere aus der Nähe beobachten. Hyänen, Schakale,  Büffel, Elefant, Flusspferde, Leopard, Löwe, Gepard und Co. Das schönste Erlebnis allerdings war ein alter Elefantenbulle, der bis auf einen Meter an unseren Jeep kam. Das war beeindruckend und ich hatte Pipi in den Augen vor Glück und Ergriffenheit. 

Nicht zu glauben.... aber auch in der Serengeti kann es zu Staus kommen. Wenn man auch sonst keinen Jeep sieht - oder nur ganz weit in der Ferne - so wird doch ein Gepard im Baum schnell bekannt. Durch den Regen 3 Wochen vorher, kam es jedoch oft zu extrem matschigem Untergrund. Und zack... schon hat sich einer festgefahren.... kein Problem, man hilft sich und der eine Jeep wird kurzerhand vom anderen angeschoben.

Zurück im Wildcamp konnten wir bei einem Sundowner noch einen wunderschönen Sonnenuntergang und ein tolles Wolkenspiel beobachten. Dann fällt man einfach nur ins Bett ;-)


Morgens verabschiedet uns eine Giraffe aus unserem tollen Wildcamp. Es geht weiter in die Savannenlandschaft und wieder werden wir einiges erleben. Was wir nun wissen, wenn man eine gewisse Summe an den Park zahlt, darf man auch mal abseits der Wege fahren. Okay.... wir sehen uns das Schauspiel lieber aus einiger Entfernung an. Ein Jeep mit Fotografen und Filmern haben sich einem Baum genähert, unter dem 3 Geparden lagen. Einer war dann doch neugierig und stieg kurzerhand auf den Jeep. Als er ins Seitenfenster lugte, wurde dieses sicherheitshalber vom Guide hochgekurbelt :-D.  Ich weiß nicht, ob ich in dem Jeep sitzen wollte..... klar ist jedoch, die Jungs haben bessere Bilder als ich!

Immer wieder faszinierend ist diese endlose Weite! Diese vielen Tiere, die man nur als Punkte in der Weite sieht. Am frühen Nachmittag fahren wir wieder eine lange Strecke in die Ngorongoro Conservation Area. Das Ngorongoro Wildcamp hat einen traumhaften Ausblick über den Lake Eyasi, der 1882 von dem österreichischen Afrikaforscher Oskar Baumann entdeckt wurde. 


Christiane Heggemann

Bergstraße 15 - 25794 Dörpling

 

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